T Tränen, Transformation
R Reaktion auf Verlust, Ruhe
A Abschied, Anpassung
U Unendliche Sehnsucht, Umgang mit Schmerz
E Erinnerung, Emotionale Verarbeitung‘
R Rest der Liebe, Reorganisation des Lebens
Trauer ist ein psychischer Anpassungsprozess, der nach dem Verlust einer bedeutsamen Person, Beziehung oder Lebenssituation einsetzt.
Sie trauern um einen Partner, eine Partnerin, um Vater, Mutter, Kind, Bruder, Schwester, Opa, Oma, Freund, Freundin, andere Verwandte, um ihr ungeborenes Kind oder um ein Haustier?
Oder Sie trauern, aufgrund einer Trennung, Scheidung, wegen einer Krankheit, Verlust von Heimat oder unerfüllte Lebenspläne oder das ihr Leben auf andere Weise abläuft, als sie geplant haben und vieles mehr.
Hier noch etwas wissenwertes:
Der Trauerprozess ist gut und wichtig, weil er dem Menschen hilft, einen Verlust psychisch zu verarbeiten und wieder handlungsfähig zu werden. Aus psychologischer Sicht erfüllt Trauer mehrere zentrale Funktionen:
- Anpassung an die neue Realität
Trauer hilft dabei, die Endgültigkeit des Verlustes anzunehmen und das Leben innerlich an die veränderte Situation anzupassen.
- Verarbeitung von Emotionen Schmerz, Wut, Schuld oder Hilflosigkeit werden im Trauerprozess zugelassen und reguliert, statt verdrängt zu werden. Das schützt vor langfristigen psychischen Belastungen.
- Neuordnung von Bindungen
Die Beziehung zur verlorenen Person wird innerlich neugestaltet.
- Stärkung der psychischen Gesundheit
Ein durchlebter Trauerprozess kann das Risiko für komplizierte Trauer, Depressionen oder psychosomatische Beschwerden verringern oder vermeiden.
- Sinn- und Identitätsfindung
Viele Menschen entwickeln durch Trauer ein tieferes Selbstverständnis, neue Werte oder eine veränderte Lebensperspektive.
Trauer heilt nicht den Verlust – aber sie macht es möglich, mit ihm zu leben.
Wie kann die Trauer sich zeigen?
Tiefe Traurigkeit, Weinen, Sehnsucht, Wut, Schuldgefühle, Hilflosigkeit, Angst, innere Leere, Gefühl der Einsamkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Engegefühl, Druck in der Brust, Kopf- oder Bauchschmerzen, geschwächtes Immunsystem, Konzentration Schwierigkeiten, Grübeln, sich die Sinn- Frage stellen, innere Unruhe, Vermeidung, Rückzug, um hier nur einige Symptome zu nennen.
Wie lange dauert die Therapie?
Die Therapiedauer ist sehr unterschiedlich. Es dauert so lange, wie es dauert. An dieser Stelle kann ich ihnen nicht versprechen, dass sie nach kurzer Zeit wieder gesund sind. Bringen sie die notwendige Geduld mit. Die Therapiedauer ist individuell, so individuell wie jeder Mensch ist und das ist gut so.
T Tränen
R Raum für Gefühle
A Anerkennung des Verlusts
U Umwandlung von Schmerz
E Erinnerung bewahren
R Reifung
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Seien sie mutig, stellen sie sich ihrer Trauer. Sie schaffen das!
Ich freue mich über ihren Anruf.